Jordanien Rundreise Deluxe

Jordanien • Amman & Umgebung

Entdecken Sie das beeindruckende Jordanien bei einer Rundreise und lassen Sie sich von den goldenen Wüstenlandschaften und der Gastfreundschaft verzaubern. Sie erleben Ihr ganz besonderes Abenteuer in den Felsschluchten von Petra, übernachten in einem  Wüstental und erholen sich mit einem Bad im weltbekannten Toten Meer!

Reisehighlights:

  • Kleine Reisegruppen - maximal 16 Reisende!
  • Ausgesuchte 4- und 5-Sterne Hotels
  • 1 Nacht im komfortablen Wüstencamp

Reiseleitung:

  • deutsch
2 Erw. 7 Nächte p.P. z.B. am 03.09.2020 ab € 1599,-
  • Flug, Rail & Fly
  • Transfers im komfortablen Reisebus
  • Halbpension
Buchungscode: AMMR10
Reisedaten:
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Jordanien-Rundreise-Karte-Maris-Reisen

1. Tag: Anreise.

Flug von Deutschland nach Amman, Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung vor der Passkontrolle und Erledigung aller Einreiseformalitäten. Transfer zum Hotel in Amman.

2. Tag: Amman – Jerash – Amman (ca. 160 km).

Heute besuchen Sie das alte und neue Amman im Rahmen einer Stadtrundfahrt und besichtigen die Zitadelle mit dem Archäologischen Museum sowie das gut erhaltene römische Theater. Ein Besuch des Souks in Down Town wird Ihnen viele neue Eindrücke vermitteln. Anschließend geht es weiter zur etwa 45 km außerhalb von Amman gelegenen Stadt Jerash. Sie besichtigen die Ausgrabungen der antiken Stadt, die zu Zeiten der Römer Gerasa genannt wurde und die zu den besterhaltendsten römisch-byzantinischen Städten des Nahen Ostens zählt. Rückfahrt nach Amman.

3. Tag: Amman – Berg Nebo – Madaba - Königsstraße – Kerak – Petra (ca. 280 km).

Zunächst fahren Sie zum Berg Nebo, von dem vermutet wird, dass er der Bestattungsort des Propheten Moses ist. Durch Ausgrabungen hat man eine Basilika und mehrere Klostergebäude von frühbyzantinischen Christen zum Vorschein bringen können. Von einer Aussichtsplattform kann man bei klarer Sicht bis Jerusalem und Bethlehem schauen. Madaba wird auch die Stadt der Mosaiken genannt. Die Hauptattraktion ist das byzantinische Palästina Mosaik in der griechisch - orthodoxen St. Georgs Kirche. Entlang der alten Königsstraße befindet sich die Kreuzritterburg Kerak. Die Festung beeindruckt mehr durch ihre imposante Bauweise als durch ihre Schönheit. Unterirdische Korridore und Steinhallen sind durch eine massive Holztür zugänglich. Weiterfahrt über die Wüstenstraße nach Petra, das 1985 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde.

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4. Tag: Petra.

Dieser Tag ist der alten Hauptstadt der Nabatäer, Petra (UNESCO), gewidmet - die wohl faszinierendste Sehenswürdigkeit in Jordanien. Petra (UNESCO) ist eines der sieben neuen Weltwunder und begeistert durch seine imposante Architektur. Durch den Siq, eine 1,2 km lange Felsschlucht mit bis zu 100m hohen Felswänden, gelangt man zu Fuß oder mit einem Pferd in das Innere der Berge. Als erstes erblickt man die atemberaubende Fassade des Schatzhauses, Al Khazneh genannt. Es wird vermutet, dass in diesem Schatzhaus Gold, Edelsteine und andere Schätze aufbewahrt wurden. Die Fassade des Schatzhauses ist ca. 45m hoch und 30m breit und wurde im 1. Jh. v. Chr. errichtet. Man vermutet, dass es ursprünglich ein Grabmal für einen nabatäischen König war und später als Tempel genutzt wurde. Neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten in Petra (UNESCO) gibt es das Kloster – Al Deir. Rund 800 Stufen führen zu dem imposanten Bauwerk empor, das aus 45x50m großen Gebäuden besteht. Doch es gibt noch so vieles mehr zu entdecken, erleben Sie es selbst!

5. Tag: Petra – Little Petra - Wadi Rum (ca. 160 km).

Kurze Fahrt nach Al Beidha, besser bekannt als Little Petra. Sie betreten den Ort durch eine enge Schlucht namens Siq al-Barid, den "kalten Siq". Der Name bezieht sich auf den Umstand, dass die hohen Wände das Sonnenlicht daran hindern, in den Canyon einzudringen und ihn zu erwärmen. Der Siq ist 350m lang und hat drei weitere Innenbereiche. Es wird angenommen, dass Little Petra ein wichtiger Vorort von Petra (UNESCO) war, der Eingangs- und Ausgangsort für die Handelsrouten nach Norden und Nordwesten.
Weiterfahrt nach Wadi Rum, ein Schutzgebiet, das seit 2011 zum UNESCO-Welterbe gehört. Das Wüstental der Beduinen, eingerahmt von braunroten, zerklüfteten und zerrissenen Gebirgszügen, wird Sie beeindrucken. Die Berge um das Wadi Rum (UNESCO), die mit 1.254 m (Jebel Rum) ihre größte Höhe erreichen, sind aus Granit und Sandstein. Dieser Ort war auch Drehort des Films „Lawrence von Arabien“. Der Höhepunkt in Wadi Rum (UNESCO) ist sicherlich Ihre 2-stündige Jeep Safari und die Übernachtung im Wüstencamp.

6. Tag: Wadi Rum - Aqaba (ca. 80 km).

Nach dem Frühstück verlassen Sie das Camp wieder mit einem Jeep und fahren anschließend mit dem Bus weiter nach Aqaba. Hier genießen Sie einen freien Nachmittag. Sie können eine Glasboottour machen, an einem der weiten Strände schnorcheln oder einen Tauchgang unternehmen. Am Abend lädt die Stadt zu einem Rundgang ein.

7. Tag: Aqaba – Totes Meer (ca. 280 km).

Durch Wadi Araba geht es gen Norden. 417 m unter dem Meeresspiegel liegt das Tote Meer und ist damit die tiefste Stelle der Erde. Genießen Sie das einmalige Badeerlebnis in dem stark salz- und mineralhaltigen Wasser, in dem Sie nicht untergehen können.

8. Tag: Abreise.

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen Amman, Erledigung aller Ausreiseformalitäten und Rückflug nach Deutschland.

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Ihre geplanten Hotels (Landeskategorie, Änderungen vorbehalten):

  • Amman: 4-Sterne-Hotel Amman International
  • Petra: 4-Sterne-Hotel Petra Moon
  • Wadi Rum: Wadi Rum Night Luxury Camp
  • Aqaba: 5-Sterne-Hotel Double Tree by Hilton
  • Totes Meer: 5-Sterne-Hotel Crowne Plaza Dead Sea Resort & Spa
  • Rail & Fly 2. Klasse inkl. ICE-Nutzung
  • Linienflug mit Royal Jordanian (oder gleichwertig) von Deutschland nach Amman und zurück in der Economy-Class
  • Transfers und Rundreise im klimatisierten Reisebus
  • 6 Übernachtungen in 4- und 5-Sterne-Hotels im Doppelzimmer
  • 1 Übernachtung im Wüstencamp im komfortablen 2er-Zelt im Beduinenstil mit eigenem Bad (ca. 16m²)
  • 7 x Halbpension
  • Besichtigungen und Eintrittsgebühren laut Reiseverlauf
  • Kurzer Pferderitt in Petra
  • 2-stündige Jeeptour durch Wadi Rum
  • Gruppenvisum Jordanien
  • Qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitung
  • Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen. Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl behalten wir uns vor, die Reise bis 30 Tage vor Reisebeginn abzusagen.
  • Maximale Teilnehmerzahl pro Reise: 16 Personen.
  • Diese Reise ist nicht geeignet für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Deutsche Staatsangehörige benötigen einen noch min. 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum, das Sie bei der Einreise erhalten.
Staatsangehörige anderer Länder informieren sich bitte bei der zuständigen Botschaft über ihre jeweiligen Einreisebestimmungen.

Klima in Jordanien

Der Norden Jordaniens ist durch mediterranes Klima geprägt, während im Süden kontinentales Klima herrscht. Entsprechend nehmen die Niederschläge von Norden nach Süden ab. Als beste Reisezeit gelten bedingt durch angenehm warme aber noch nicht heiße Temperaturen daher Herbst und Frühling. Ein weiterer Vorteil im Frühjahr ist, dass nach den winterlichen Regenfällen alles zu grünen beginnt und sogar in der Wüste die Blumen ihre Blütenpracht zeigen. Die Tagestemperaturen liegen in dieser Zeit im Schnitt zwischen 20 und 30 Grad, während es nachts deutlich abkühlt (7-15 Grad). Im Winter kann es in höheren Lagen des Landes, etwa in Petra, Frost und Schneefälle geben. Am Roten Meer sind die Winter oft so mild, dass man bereits im Januar baden kann.

Sprache

Die offizielle Amtssprache in Jordanien ist Arabisch. Vor allem in den größeren Ballungszentren oder in touristischen Regionen ist auch Englisch weit verbreitet. Straßenschilder sind immer zweisprachig beschriftet - in Arabisch und Englisch.

Zeitverschiebung

Jordanien ist der Mitteleuropäischen Zeit (Deutschland) im Sommer wie im Winter um +1 Stunde voraus. Ausnahme: Da die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit bzw. andersherum nicht parallel zu Deutschland erfolgt (meist einige Tage versetzt), kann es hier zu anderen Zeitdifferenzen kommen.

Religion

Die Religion hat in Jordanien einen hohen Stellenwert und etwa 90% der Bevölkerung gehören dem sunnitischen Islam an. Des Weiteren gibt es verschiedene christliche Minderheiten.

Nationale Küche

Essen ist in der arabischen Welt ein Ritual von großer sozialer Bedeutung, was sich durch die nomadische Herkunft erklärt. Wie im östlichen Mittelmeerraum, bestimmt auch in Jordanien die levantinische Küche den Speiseplan. Eine Mahlzeit beginnt mit der „Mezzeh“ – eine Vielzahl an Vorspeisen, unter anderem Tabouleh, Hummus, Ful, Kibbeh und Baba Ghannush. Als Hauptgang wird meist Geflügel- oder Lammfleisch mit Reis und Gemüse serviert. Die Nationalspeise Mansaf, „das Festessen der Beduinen“, besteht aus Lammfleisch auf Reis mit Joghurtsoße. Überall bekommt man auch das hauchdünne Shrak, ein Fladenbrot, das auf einer Art umgedrehter Schüssel über dem Feuer gebacken wird. Alkohol sollten Sie ausschließlich in lizensierten Hotels trinken. Zwar bekommen Sie ihn auch in speziellen Läden, aber Zurückhaltung ist in jedem muslimischen Land auch ein Gebot des Respekts vor den Gastgebern. Den Abschluss eines üppigen Mahls bildet eine Tasse Tee oder Kaffee. Dazu kommen zahlreiche süße regionale Leckereien wie beispielsweise Halva und Baklava.

Währung und Zahlungsverkehr

Die offizielle Landeswährung ist der jordanische Dinar (JD). Der Wechselkurs von Euro in JD unterliegt Schwankungen und beträgt etwa 1€ = 0,82JD (Stand Okt. 2018). Ein Dinar entspricht 100 Piaster bzw. 1000 Fils. Preisangaben in Geschäften o.ä. erfolgen auch heute noch häufig in Fils statt in Dinar. Mit den gängigen Kreditkarten (American Express, Diners Club, Visa, MasterCard) können Sie in größeren Restaurants und Hotels bezahlen. Generell empfiehlt sich jedoch Bargeld zur Hand zu haben. In allen größeren Orten können Sie mit der Kreditkarte (vereinzelt sogar mit EC-Karten) Bargeld abheben.

Trinkgeld

Restaurants schlagen 10% auf die Rechnung auf, dennoch ist ein kleines Trinkgeld für Kellner angemessen. Für Gepäckträger und Zimmermädchen ist ein halber Dinar üblich. Bei Taxifahrten wird um etwa 300 Fils aufgerundet.

Stromspannung

Die Netzspannung in Jordanien liegt bei 230V. Der Eurostecker passt häufig, jedoch gibt es vereinzelt auch dreipolige (britische) Stecker. Wir empfehlen daher, einen Adapter mitzunehmen. In einigen größeren Hotels sind diese an der Rezeption erhältlich.

Medizinische Hinweise

Sie sollten vor der Reise Ihre Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts überprüfen und vervollständigen. Zusätzlich werden Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis, Hepatitis A und B empfohlen, ebenso wie die Mitnahme einer Reiseapotheke. Es wird dringend dazu geraten, eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die eventuall entstehende Kosten abdeckt (z.B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken). Jordanien bietet einen guten hygienischen Standard und Krankenhäuser sowie ärztliche Behandlungen in Amman und Aqaba haben nahezu westeuropäisches Niveau. Bitte beachten Sie, dass das Leitungswasser in Jordanien nicht als Trinkwasser genutzt werden sollte, da dies stark gechlort wird.

Sicherheit in Jordanien

Generell ist Jordanien ein sehr sicheres Reiseland, das die Tradition der arabischen Gastfreundschaft hochhält. Dennoch sollten Sie Wertgegenstände und Geld nicht zur Schau stellen. Wegen der internationalen Terrorgefahr rät das Auswärtige Amt zu erhöhter Vorsicht an touristischen Orten und öffentlichen Einrichtungen.

Wissenswertes zu Ihrer Jordanien Reise

Die Jordanier sind ein offenes, herzliches und vor allem gastfreundliches Volk, jedoch sollten Sie einige kleine Grundregeln während Ihres Aufenthalts beachten:

  • Kleiden Sie sich zurückhaltend, dies gilt für Frauen als auch Männer und zeigen Sie nicht zu viel nackte Haut. Kurze Hosen und kniefreie Röcke gelten als unangebracht, ebenso schulterfreie oder körperbetonte Kleidung.
  • Atheismus ist bei der Bevölkerung verpönt und gesellschaftlich nicht akzeptiert, bekennen Sie sich daher nicht offen dazu.
  • Bitten Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Personen fotografieren und beachten Sie, dass insbesondere an militärischen Einrichtungen oder in der Nähe der israelischen Grenze das Fotografieren generell nicht gestattet ist.
  • Tragen Sie immer Ihre Ausweispapiere mit sich, das gilt vor allem für Ausflüge an das Tote Meer, ins Jordantal und nach Aqaba.
  • Auch in Jordanien findet jedes Jahr der Fastenmonat Ramadan statt. Bitte beachten Sie, dass während des Fastenmonats zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken werden darf. Das bedeutet vielerorts ebenfalls, dass auch die Restaurants geschlossen haben. Als Reisender können Sie natürlich tagsüber Essen und Trinken zu sich nehmen, sollten dies aber nicht in aller Öffentlichkeit tun.

Häufige Fragen zu Jordanien

  • Wo genau liegt Jordanien?
    Jordanien liegt nördlich auf der Arabischen Halbinsel und damit in Vorderasien. Nachbarländer sind Israel, Saudi Arabien, Irak und Syrien.
  • Wann ist die beste Reisezeit für Jordanien?
    Als beste Reisezeit für Jordanien gelten das Frühjahr von April bis Mai sowie der Herbst zwischen Oktober und November. In diesen Zeiten sind die Temperaturen angenehm warm.
  • Wie nennt man die Einwohner von Jordanien?
    Die Einwohner von Jordanien werden Jordanier genannt.

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