Liparische Inseln Rundreise

Italien • Sizilien

Die Liparischen Inseln - auch als Äolische Inseln bekannt - gehören zu den außergewöhnlichsten Urlaubszielen. Jede der sieben Inseln hat ihren eigenen Charme, aber alle vereint der vulkanische Ursprung. Lassen auch Sie sich von der Inselgruppe vor Sizilien faszinieren!

Reisehighlights:

  • Besichtigung aller 7 Vulkaninseln
  • Bergtour auf den Stromboli zubuchbar

Reiseleitung:

  • deutsch
2 Erw. 9 Nächte p.P. z.B. am 17.09.2020 ab € 1459,-
  • Flug, Rail & Fly
  • Transfers im komfortablen Reisebus
  • Verpflegung laut Ausschreibung
Buchungscode: CTAR10
Reisedaten:
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1. Tag: Anreise.

Flug nach Catania, Empfang durch die Reiseleitung und Transfer entlang der Ostküste zum Hotel im Raum Milazzo.

2. Tag: Raum Milazzo - Lipari.

Morgens fahren Sie nach Milazzo und von dort mit dem Tragflügelboot oder der Fähre auf die Insel Lipari. Nach der Ankunft erkunden Sie das Gassengewirr des hübschen Hauptortes Lipari, der zu Füßen des beeindruckenden Burgberges mit der normannischen Kathedrale liegt. Danach fahren Sie in Ihr Hotel im Raum Cannetto / Acquacalda (4 Übernachtungen) und haben den Rest des Tages zur freien Verfügung.

3. Tag: Vulcano.

Heute besuchen Sie Vulcano, eine der attraktivsten der Liparischen Inseln. Der letzte Ausbruch liegt zwar über 120 Jahre zurück, aber Vulcano "raucht" immer noch vor sich hin, aus unzähligen Löchern in der Erde steigt Schwefeldampf. Ihr Reiseleiter macht Ihnen verschiedene Vorschläge, wie Sie den Tag gestalten können: Wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang zur schwarzen Feinsandbucht "Sabbia Nere" oder in das Tal der Lavamonster? Oder Sie nehmen ein Bad im Schwefelfango-See. Für Aktive Besucher der Liparischen Inseln ist der Aufstieg zum Grande Cratere ein absolutes Muss. Die 250 Höhenmeter bis zum unteren Kraterrand sind auf einem einfach zu gehenden Weg in weniger als einer Stunde zu bewältigen. Die Ausblicke von hier auf das Inselarchipel, in den Krater und auf die Fumarolen, aus denen Schwefeldampf tritt, sind überwältigend. Wer noch genügend Energie hat, kann bis auf knapp 400 Meter aufsteigen und den Krater umrunden.

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4. Tag: Alicudi - Filicudi.

Morgens fahren Sie mit dem Boot nach Alicudi, eine kreisrunde, konisch geformte Insel mit etwa 100 Einwohnern. Die Zeit auf dieser Liparischen Insel scheint stehengeblieben zu sein. Es gibt keine Straßen und keine Autos, über alte Natursteintreppen gelangt man von Haus zu Haus und Maulesel dienen als Transportmittel. Weiter geht es zur hübschen, kleinen Insel Filicudi, die für ihre zahlreichen Grotten berühmt ist. Eine der Schönsten ist die Grotta del Bue Marino (Seehundgrotte). Die Licht- und Schattenspiele bilden besonders eindrucksvolle Reflexerscheinungen. Genießen Sie das ruhige Inselleben oder spazieren Sie zum bronzezeitlichen Dorf Capo Graziano, das etwas oberhalb des Hafens gelegen ist.

5. Tag: Salina.

Der heutige Tag ist der Liparischen Insel Salina gewidmet, deren Landschaftsform von zwei hohen Vulkankegeln geprägt wird. Aufgrund des Vulkanbodens und ihrer natürlichen Wasserquellen ist die Äolische Insel die fruchtbarste des Archipels und verfügt über eine reiche Flora und Fauna. Auf den terrassenförmig angelegten Feldern gedeihen vor allem hervorragende Kapern und Weintrauben, die zum bekannten Dessertwein Malvasia verarbeitet werden. Nach einer Inselumrundung per Boot mit Möglichkeit zum Baden haben Sie Zeit zur freien Verfügung, um durch die Gassen mit den hübschen, kleinen Geschäften zu bummeln oder eine kleine Wanderung zu unternehmen.

6. Tag: Panarea - Stromboli.

Heute nehmen Sie Abschied von Lipari und fahren zuerst nach Panarea. Die exklusive Liparische Insel ist Millionärstreff und Sommerquartier von Industriellen, Politikern und Filmstars. Wunderschön sind die engen Gässchen, schneeweißen Häuser und das Meer von Blumen. Mit dem Boot umfahren Sie die Insel und sehen malerische Buchten und Höhlen mit kristallklarem Wasser. Danach legen Sie in Panarea Stadt an und können den Tag ganz nach Wunsch gestalten – entspannen Sie beim Baden, Wandern oder Shoppen. Nachmittags geht es nach Stromboli in Ihr Hotel für die nächsten 3 Nächte. Der gleichnamige Vulkan ist der einzige ständig tätige Vulkan Europas und lässt alle paar Minuten von sich hören.

7. Tag: Stromboli.

Nach dem Frühstück besichtigen Sie zu Fuß das alte Dorf. Von verschiedenen Punkten bieten sich wunderschöne Ausblicke auf den Stromboli und das Meer. Für den späten Nachmittag können Sie eine Bergtour auf den Stromboli buchen (vorab, da vor Ort die Buchung nicht garantiert werden kann). Der Aufstieg mit einem Bergführer auf 900 Meter Höhe ist mühselig und erfordert gute Kondition und Schwindelfreiheit. Nach etwa 3 Stunden erreichen Sie den Gipfel und mit etwas Glück sehen Sie nicht nur den Sonnenuntergang, sondern auch beeindruckende Eruptionen und Feuerfontänen. Der Abstieg im Dunkeln erfolgt über Lavasandfelder und dauert etwa 2 Stunden.

8. Tag: Stromboli.

Dieser Tag ist der Erholung gewidmet. Genießen Sie das gemächliche Inselleben, baden Sie im warmen Meer, erstehen Sie ein paar Souvenirs und lassen Sie die letzten Tage Revue passieren.

9. Tag: Stromboli - Milazzo.

Im Laufe des Vormittags fahren Sie mit dem Tragflügelboot oder der Fähre zurück nach Sizilien und in Ihr Hotel im Raum Milazzo.

10. Tag: Abreise.

Transfer zum Flughafen Catania und Rückflug nach Deutschland.

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Ihre Verpflegung besteht aus:

  • Frühstück
  • 2 x Abendessen im Hotel im Raum Milazzo (Tag 1+9)
  • Rail & Fly 2. Klasse inkl. ICE Nutzung
  • Linienflug nach Catania (Sizilien) und zurück (evtl. Umsteigeverbindung)
  • 9 Übernachtungen in guten Mittelklasse-Hotels (3-4-Sterne Landeskategorie) im Doppelzimmer
  • 9 x Frühstück
  • 2 x Abendessen im Hotel im Raum Milazzo (Tag 1 & 9)
  • Alle Transfers und Ausflüge gemäß Reiseverlauf
  • Fähr- und Bootsfahrten gemäß Reiseverlauf
  • Qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitung
  • Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen. Bei Nichterreichen behalten wir uns vor, die Reise bis spätestens 30 Tage vor Reisebeginn abzusagen.
  • Wunschleistungen pro Person: Bergtour Stromboli: € 42,- (Mindestteilnehmeranzahl: 10 Personen)
  • Zusatzkosten (zahlbar vor Ort) pro Person: Citytax: ca. € 1,- bis 2,- / Tag & Ökotax Lipari und Salina: je ca. € 5,-
  • Notwendig werdende Änderungen, die zumutbar sind und den Charakter der Reise nicht verändern, bleiben vorbehalten.
  • Diese Reise ist nicht geeignet für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Zur Einreise nach Italien benötigen deutsche Staatsangehörige einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.
Staatsangehörige anderer Länder informieren sich bitte bei der zuständigen Botschaft über ihre jeweiligen Einreisebestimmungen.

Liparische Inseln

Nördlich der Küste Siziliens, zwischen 30 und 80 Kilometer von Messina entfernt, liegt die Inselgruppe der Liparischen Inseln im türkisgrünen Tyrrhenischen Meer. Auf diesen Perlen des Mittelmeeres leben rund 14.000 Menschen. Die Vulkaninseln, die auch Äolische Inseln genannt werden, besitzen wilde vulkangeprägte und grüne Landschaften. Sie gelten als idyllische Refugien, die Touristen herzlich aufnehmen, aber die Folgen des Massentourismus vermeiden konnten. Die reiche Geschichte und die Unterwasserwelt zählen zu den Schätzen dieser Inselwelt. Hier und da werden heute noch Maultiere als Transportmittel genutzt. Fischer verkaufen in den kleinen Häfen Muscheln, Sardinen, Schwertfische und Langusten.

Welche Inseln gehören zu den Liparischen Inseln?

  • Lipari
  • Vulcano
  • Salina
  • Stromboli
  • Panarea
  • Filicudi
  • Alicudi

Sehenswertes auf den Liparischen Inseln

Jede der Liparischen Inseln besitzt ihren eigenen Charakter. Noch heute gibt es aktive Vulkane auf den Liparischen Inseln. Die sieben Vulkaninseln wurden von der UNESCO mit dem Titel Weltnaturerbe geehrt. Nach der Ernennung entschloss sich der italienische Staat, auf den Inseln mehrere Naturparks anzulegen. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind tief im Bewusstsein der Inselbewohner als eine Grundlage ihrer Existenz verankert. Lipari ist die Hauptinsel. Sie wird im gleichnamigen Ort, der einzigen Stadt auf der Inselgruppe, von zwei Dritteln der Insulaner bewohnt. Sandstrände, idyllische Buchten und kleine Fischerdörfer bilden eine kontrastreiche Inselwelt. Meeresschildkröten und Delfine werden geschützt. Bei Tauchern sind die Liparischen Inseln wegen ihrer faszinierenden Unterwasserwelt beliebt. Wer einen der Berge erklimmt, wird mit fantastischen Blicken belohnt. Manchmal können hier und da Feuersäulen, Dampf und die Gewalt der Natur beobachtet werden. Ein Museum berichtet von der Geschichte der Inseln.

Geschichte der Äolischen Inseln

Seit 7.000 Jahren sind die faszinierenden Eilande bewohnt. Schon in der antiken Sagenwelt bei Römern wie Griechen wurden Sie als Wohnsitz des Windgottes Aiolos, dem auch Odysseus bei seinen Irrfahrten begegnete, geehrt. Die Sage kommt nicht von ungefähr, denn wir wissen um den Handel mit fernen griechischen Kulturen und die Besiedlung durch Griechen auf den Liparischen Inseln. Die Römer entdeckten die heilsame Wirkung des schwefelhaltigen Vulkanwassers. Nach den Römern und den Sarazenen eroberten die christlichen Normannen die Vulkaninseln. Berühmt wurden sie auch durch den Film „Der Postmann“ von 1994, der vom Leben Pablo Nerudas hier erzählt und die erhaltene dörfliche Inselkultur und das Leben in den einfachen Fischerhäuser mit eindringlichen Bildern schildert.

Klima der Liparischen Inseln

Das Klima auf den Liparischen Inseln ist milder als auf dem benachbarten Sizilien. Selbst im Juli und August steigen die Temperaturen kaum über die 30 Grad Marke und fallen zwischen Dezember und Februar auf etwa 10 Grad Celsius. Zwischen Juni und Oktober liegt die Wassertemperatur zwischen 20 und 24 Grad Celsius, was die beste Reisezeit ergibt. Die Winter sind durchweg mild und wer dann nicht unbedingt schwimmen will, wird hier herrliche Refugien der Ruhe finden.

Die Liparischen Inseln:

  • Lipari – die größte Insel

Lipari ist die Größte der Liparischen Inseln. An der Ostküste liegt die gleichnamige Hauptstadt mit ihrem Fährhafen im Norden und dem kleinen malerischen Bootshafen Marina Corta im Süden, wo auf der Mole und in den Osterien quirliges Inselleben zu erleben ist.

Winzige Gassen bezaubern, auf der Fußgängerzone Corso Vittorio Emanuele reihen sich Restaurants und Geschäfte aneinander. Die Normannen schufen über dem Hafen die Kathedrale, die nach der Zerstörung durch sarazenische Piraten im Barockstil neu erbaut wurde. Kaiser Karl V. ließ nach dem Piratenüberfall die Zitadelle auf dem Burgberg errichten. Heute birgt sie das Archäologische Museum.

In kleinen Buchten im Norden, Osten und Süden sind wunderschöne Strände für die Liebhaber der Einsamkeit wie beispielsweise der Strand von Quattrocchi versteckt. Die steil abfallende Westküste mit ihrer grünen Zonen ist von großem natürlichen Reiz.

  • Vulcano – die Vulkaninsel

Gleich südlich von Lipari, sichtbar von den dortigen Aussichtspunkten, ragt die Vulkaninsel Vulcano mit einzigartigen Vulkanlandschaften aus dem Meer. Nach der griechischen Mythologie befindet sich hier die Schmiede des Feuergottes Hephaistos. Aus Felsspalten treten dampfende Rauchschwaden aus. Der Vulkan schlummert, ist aber nicht erloschen.

Ein abenteuerliches Erlebnis ist eine Wanderung zum Rand des Vulkankraters, wo der Besucher nach etwa zweieinhalb Stunden Aufstieg mit einem faszinierenden Blick in den schwelenden Vulkan und über die Liparischen Inseln in ihrer ganzen Pracht belohnt wird. In der Terme di Vulcano an einem See beim Hafenort Vulcano Porto in der Nähe des Strands kann man Schwefelbäder nehmen.

  • Salina – die fruchtbare Insel

Wenige Kilometer nordöstlich von Lipari liegt Salina, die zweitgrößte der Liparischen Inseln. Zwei fast 1.000 Meter hohe, nicht aktive Zwillingsvulkane überragen die grüne, unter Naturschutz stehende Insel, die aufgrund ihrer Süßwasserquellen eine üppige Vegetation besitzt.

Rund um Salina reihen sich einige kleine Fischerdörfer und auch in der Inselmitte gibt es winzige Weiler. Hafenort ist Santa Marina mit knapp 1.000 Einwohnern, einem kleinen Hafen mit Flaniermole und einigen schönen Fischrestaurants. Wie auf allen Liparischen Inseln dominiert auch hier die Meeresküche, die gemeinsam mit sizilianisch beeinflussten Speisen serviert wird. Typisch für Salina sind die hier angebauten Kapern und die Olivenhaine. Kosten Sie vom Malvasia-Dessertwein, für dessen Anbau die sonnige Insel berühmt ist. Auf Salina wurde „Der Postmann“ gedreht. Die schönen Strände, zu denen hin die Farnwälder abfallen, sind meist felsig.

  • Stromboli – die aktive Insel

Nordöstlich von Lipari befindet sich auf der Insel Stromboli der aktive Vulkan Stromboli. Im gleichnamigen Ort wurde unter der Regie von Roberto Rossellini der Film Stromboli mit der berühmten Schauspielerin Ingrid Bergman gedreht, woran eine Gedenktafel erinnert. Der Liebesfilm sorgte für viel Aufmerksamkeit und daraus folgend auch Tourismus, der heute die praktisch einzige Wirtschaftsquelle ist.

Trotz des aktiven Vulkans ist die Insel Stromboli bewohnt. Die Inselbewohner leben in den beiden Ortschaften Stromboli mit verschiedenen Ortsteilen und dem winzigen, aber pittoresken Ginostra. Während in Stromboli einige Elektroautos verkehren, kann das winzige Ginostra nur über Boote erreicht werden.

Die Insel Stromboli besteht aus einem Vulkan, der 3.000 Meter aus der Meerestiefe aufragt, wobei knapp 1.000 Meter über den Meeresspiegel ragen. Der Stromboli in seiner heutigen Form entstand um 3.000 v.Chr., also in der Bronzezeit. Somit ist er rund 5.000 Jahre alt. Die Anfänge des Stromboli-Vorgängers, eines Unterwasservulkans, reichen bis ins Jungpleistozän vor 40.000 Jahren zurück.

Im Nordwesten kann, besonders spektakulär bei hereinbrechender Dunkelheit, der Strom der Lava in das Meer an der Sciara del Fuoco beobachtet werden. Der anstrengende Aufstieg zum Vulkan darf nur mit Bergführern unternommen werden. Die Strände bestehen aus Vulkangestein.

  • Panarea – die grüne Insel

Zwischen Stromboli und Salina ragt die kleinste der Liparischen Inseln, Panarea, aus dem Meer. Sie wird im Hafenort San Pietro, in Ditella und Drauto an der Ostküste von etwa 250 Menschen bewohnt. Der Punta del Corvo überragt die Insel. Panarea ist reich an blühenden mediterranen Pflanzen wie Bougainvillea, Hibiskus, Geranien sowie mit Olivenbäumen und Zitronen. Wundervolle Buchten bieten Badestrände für die Gäste. Am Fuße eines prähistorischen Dorfes ganz im Süden der Insel liegt ein herrlicher Strand mit unvergleichlich blauem Meer. Auch Tauchgänge bieten sich hier an.

  • Filicudi – die Insel der Grotten

Die drei Vulkane auf Filicudi sind inaktiv. Zauberhaft sind die vielen Grotten am Inselrand, wie die mit klarem, blauen Wasser gefüllte Grotta del Bue Marino an der Westküste. Sie kann mit Booten vom Meer aus erreicht werden.

Im Hafenort Filicudi Porto und im Bergdorf Valdichiesa leben einige Hundert Menschen. Filicudi ist eine beliebte Künstlerkolonie. Am Hafen lädt ein schöner langer Kieselstrand gleich bei der Ankunft zu einem Bad im Meer ein. Im Herbst finden sich an der Insel gute Surfzonen. Im Nordwesten ragt eine 71 Meter hohe Felsnadel aus dem Meer, die ein beliebtes Tummelfeld für Extremkletterer ist. An der Südküste zeigen bei der Località Pecorini a mare märchenhafte Tauchgründe eine herrliche Unterwasserwelt. Über Fußwege können fast alle Orte auf Filicudi erreicht werden. Auf einem Kap im Südosten dieser kleinen Liparischen Insel sind auf einer Terrasse Spuren eines bronzezeitlichen Dorfes erhalten. In der Nähe im Bergort Valdichiesa ist eine schöne Barockkirche zu besichtigen.

  • Alicudi – die ursprüngliche Insel

Etwas westlich von Filicudi liegt die kleine Insel Alicudi. Einziger Ort ist der Hafenort Alicudi Porto mit dem winzigen Hafen. Die nur 100 Einwohner bebauen den südöstlichen Teil der fast runden Insel mit Feigen, Kapern, Mandeln und Weinreben und anderen landwirtschaftlichen Produkten und leben teilweise vom Fischfang.

Alicudi ist vielleicht die ursprünglichste Insel der Liparischen Inseln. Die kleinen, teilweise sehr alten Häuser mit überwältigendem Meeresblick sind durch Treppen miteinander verbunden. Auf dieser Liparischen Insel finden Besucher nur ein Restaurant sowie ein Lebensmittelgeschäft. Genießen Sie hier das Rauschen des Meeres, den Duft der Pflanzen und die Stille. Jenseits des Ortes liegen die duftende Macchia und die vulkanisch wilden Landschaften. Seit 1990 gibt es Strom und Telefon, als Transportmittel dienen wie seit Jahrhunderten die Maulesel. Etwa 1 Kilometer vom Hafen entfernt ergibt sich am Berg bei Pianicello ein atemberaubender Blick über die Liparischen Inseln.

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