Rundreise Georgien & Armenien 2020

Georgien • Georgien

Georgien und Armenien – zwei weitgehend unbekannte Länder mit einer großartigen Natur, unzähligen Kulturdenkmälern und gastfreundlichen Bewohnern. Reisen Sie mit uns in die zwei ältesten christlichen Länder der Erde und lassen Sie sich von den Gebirgspanoramen des Kaukasus, beeindruckenden Klosteranlagen, Höhlenstädten und malerischen Weinregionen verzaubern!

Reisehighlights:

  • Garantierte Durchführung
  • Bergwelt des Kaukasus erleben
  • Mittagessen bei einer einheimischen Familie

Reiseleitung:

  • deutsch
2 Erw. 10 Nächte p.P. z.B. am 13.10.2020 ab € 1299,-
  • Flug, Rail & Fly
  • Transfers im komfortablen Reisebus
  • Halbpension
Buchungscode: TBSR02
Reisedaten:
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Rundreise-Georgien-Armenien-Asien-routenkarte-Maris-Reisen

1. Tag: Anreise.

Abends Linienflug nach Tiflis.

2. Tag: Tiflis.

Ankunft in Tiflis am frühen Morgen. Empfang durch die Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel. Sie können Ihr Zimmer direkt nach Ankunft beziehen und sich etwas ausruhen. Nach einem späten Frühstück starten Sie zu einer Stadtbesichtigung. Sie sehen unter anderem die Metechi Kirche, die Friedensbrücke, den Bezirk der Schwefelbäder sowie die Altstadt und fahren mit der Seilbahn zur Narikala Festung hinauf. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung.

3. Tag: Tiflis - Mzcheta - Uplisziche – Gudauri  (ca. 250 km).

Am heutigen Tag der Rundreise durch Geogien und Armenien reisen Sie nach Mzcheta, eine der ältesten Städte Georgiens und UNESCO-Weltkulturerbestätte. Sie besuchen die Dschwari Kirche und die Svetitskhoveli Kirche, in der das Gewand Christi aufbewahrt wird. Anschließend folgt die Weiterfahrt zur antiken Höhlenstadt Uplisziche aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. mit unzähligen in Stein gehauenen Höhlen, Hallen, heidnischen Tempeln, geheimen Tunneln, Gefängnissen, einem Theater und einer Apotheke. Über die georgische Heerstraße geht es dann in den Hohen Kaukasus nach Gudauri.

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4. Tag: Gudauri - Gergeti - Gudauri (ca. 65 km).

Heute führt die Rundreise Sie nach Stephantsminda am Berg Kasbek. Der Kasbek, auch „Eisgipfel“ genannt, ist der dritthöchste und einer der bedeutendsten Gipfel im Kaukasus. Mit Geländewagen fahren Sie hinauf zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti, die sich unterhalb des Gipfels auf 2170 Metern befindet. Zum Mittagessen besuchen Sie eine einheimische mochewische Familie. Hier werden Sie die Möglichkeit haben, das georgische Nationalgericht Chinkali selbst zuzubereiten.

5. Tag: Gudauri - Ananuri – Tiflis (ca. 120 km)

Am heutigen Tag der Georgien-Armenien Rundreise fahren Sie zum Kloster von Ananuri am Fuße des Großen Kaukasus, das eine Festung, zwei Kirchen, einen alten Wachturm und einen Kerker umfasst. Es liegt an der berühmten Militärstraße zur Bewachung der nördlichen Grenze Georgiens. Am Nachmittag erreichen Sie wieder die Hauptstadt. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.

6. Tag: Tiflis - Kachetien – Tiflis (ca. 300 km).

Heute fahren Sie in die Region Kachetien, die als Wiege des Weinbaus gilt und etwa 500 Rebsorten hervorgebracht hat. Hier werden Sie den georgischen Wein selbst kosten. Im Anschluss fahren Sie auf der Rundreise in die malerische Kleinstadt Sighnaghi, die von einer Wehrmauer mit 23 Türmen umgeben ist. Ein Spaziergang durch die engen Gassen der Stadt führt vorbei an den reich verzierten Holzbalkonen der mittelalterlichen Häuser. Danach geht es nach Gremi. Die Stadt war 150 Jahre lang die Hauptstadt Ostgeorgiens. Sie wurde 1616 von persischen Eroberern vernichtet. Die Ruinen von Karawansereien und Bädern sind vor einiger Zeit wieder rekonstruiert worden. Abends Rückfahrt nach Tiflis.

7. Tag: Tiflis – Sadakhlo – Dilijan (ca. 205 km).

Heute reisen Sie zur georgisch-armenischen Grenze. Hier erfolgt eine Begrüßung durch den armenischen Reiseleiter und Fahrer. Sie erreichen anschließend die beiden größten und bedeutendsten Klöster des mittelalterlichen Armeniens: Das Kloster Sanahin, wo eine der berühmtesten armenischen Kirchenakademien gegründet wurde, und das Kloster Haghpat, hoch über dem Debed Tal. Dann fahren Sie weiter zum malerischen Kurort Dilijan im gleichnamigen Naturschutzgebiet. Aufgrund der gebirgigen, waldreichen Landschaft wird die Gegend oft auch als die „Kleine Schweiz“ Armeniens bezeichnet.

8. Tag:  Dilijan – Sevan See – Noratus – Selim – Norawank – Chor Virap – Jerewan (ca. 330 km).

Am heutigen Tag der Rundreise führt Sie zum Sevan See, der „Blauen Perle Armeniens“, wo Sie das Sevan Kloster besichtigen. Nach einem Stopp bei Noratus, dem berühmtesten Friedhof in Armenien mit Hunderten von Kreuzsteinen, geht es über den Selim Pass und zu den Ruinen der Selim Karawanserei, eine der am besten erhaltenen Karawansereien entlang der Seidenstraße. Anschließend folgt die Weiterfahrt zum Kloster Norawank sowie Besichtigung der an den Berghängen des biblischen Ararat gelegenen Klosteranlage Chor Virap. Hier liegen der Überlieferung nach die Anfänge der Christianisierung Armeniens. Abends erreichen Sie Jerewan, die Hauptstadt Armeniens.

9. Tag:  Jerewan - Etschmiadsin – Jerewan (ca. 60 km).

Heute fahren Sie nach Etschmiadsin, das religiöse Zentrum der Armenier. Sie besichtigen die Hauptkathedrale (UNESCO-Weltkulturerbestätte). Anschließend besuchen Sie das Genozid Denkmal, das an die grausamen Ereignisse in der Türkei Anfang des 20. Jahrhundert erinnert, denen 1,5 Millionen Armenier zum Opfer gefallen sind. Wieder zurück in Jerewan werden Sie sich mit der Hauptstadt Armeniens vertraut machen. Sie bewundern die Kaskade und besichtigen den Mathenadaran, die größte armenische Handschriftensammlung der Welt und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Den Tag beenden Sie mit dem Besuch der Cognacfabrik in Jerewan, wo Sie nach einer kleinen Führung den berühmten armenischen Cognac probieren werden.

10. Tag: Jerewan – Geghard - Garni – Jerewan  (ca. 80 km).

Heute steht ein Besuch des Höhlenklosters Geghard auf dem Programm der Rundreise durch Georgien und Armenien. Das Kloster ist eine Weltkulturerbestätte der UNESCO und nach der Lanze benannt, mit der Christus tödlich verwundet wurde. Sie wird in diesem Kloster aufbewahrt. Hier genießen Sie auch ein kleines Konzert mit armenischen Kirchen- und Volksgesängen. Das nächste Ziel auf Ihrer Rundreise ist der Sonnentempel Garni, der in herrlicher Lage an der Asat Schlucht liegt. Er ist das einzig erhalten gebliebene heidnische Heiligtum im gesamten Kaukasus. Anschließend erleben Sie auf einem Bauernhof, wie das armenische Nationalbrot “Lawasch” gebacken wird und können es frisch verkosten. Der Rest des Nachmittags steht Ihnen zur freien Verfügung, um noch einmal auf eigene Faust durch die Stadt zu bummeln.

11.Tag: Abreise.

Transfer zum Flughafen kurz nach Mitternacht und Rückflug nach Deutschland.

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Ihre Halbpension besteht aus:

  • 9x Frühstück
  • 3x Abendessen im Hotel
  • 6x Abendessen in lokalen landestypischen Restaurants
  • Rail & Fly 2. Klasse inkl. ICE-Nutzung
  • Linienflug mit LOT Polish Airlines (oder vergleichbar, Umsteigeverbindung) nach Tiflis und zurück von Jerewan
  • Transfers und Rundreise gemäß Reiseverlauf im komfortablen, klimatisierten Reisebus
  • 9 Übernachtungen in guten Mittelklasse-Hotels im Doppelzimmer
  • Sofortiger Bezug des Zimmers bei Anreise
  • 9x Frühstück
  • 3x Abendessen im Hotel
  • 6x Abendessen in lokalen landestypischen Restaurants
  • 1x Mittagessen mit kleinem Kochkurs
  • 1 x Lawasch-Verkostung
  • 1 x Weinprobe
  • 1 x Cognac-Verkostung
  • Seilbahnfahrt zur Narikala Festung
  • Geländewagenfahrt in Kazbegi
  • Alle Eintritte lt. Programm
  • Qualifizierte, deutschsprachige Reiseleitung
  • Mindestteilnehmerzahl: KEINE.
  • Ihre geplanten Mittelklasse-Hotels (Änderungen vorbehalten!):
    Tiflis: Hotel Costé o.ä.
    Gudauri: Hotel Carpe Diem o.ä.
    Dilijan: Hotel Dilijan Resort o.ä.
    Jerewan: Hotel Royal Plaza o.ä.
  • Änderungen einzelner Reiseleistungen vorbehalten, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen und zumutbar sind.
  • Diese Reise ist nicht geeignet für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige: Für die Einreise nach Georgien und Armenien benötigen Sie einen nach Rückreise noch mindestens 5 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für diese Reise nicht erforderlich.

Klima in Georgien und Armenien

Georgien ist ein Land mit starken Klimagegensätzen und kann in drei Klimazonen unterteilt werden. Im Westen am Schwarzen Meer herrscht ein subtropisch-feuchtes Klima, im Osten ein trockenes Kontinentalklima und in den Gebirgsregionen ein alpines Klima. Während es im Winter im gesamten Land frostig sein kann, können die Sommer recht heiß werden.

Armenien liegt geografisch zwar in einem subtropischen Gebiet, wegen der großen Höhendifferenzen zwischen etwa 5.000 Meter und weniger als 400 Meter besitzt das Land aber sehr unterschiedliche Klimazonen. Der größte Teil hat ein eher kontinentales Klima mit heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern. Das Kaspische Meer sowie das Schwarze Meer sorgen jedoch für einen klimatischen Ausgleich und verhindern so extreme Temperaturschwankungen.

Sprache

Die offizielle Amtssprache in Georgien ist Georgisch, eine der ältesten und schwierigsten Sprachen der Welt. In den größeren Ballungszentren oder in touristischen Regionen ist auch Englisch weit verbreitet, vereinzelt sogar Deutsch. Straßenschilder sind mittlerweile größtenteils zweisprachig beschriftet - in Arabisch und Englisch. Russische Sprachkenntnisse sind von Vorteil, da fast alle Georgier diese Sprache beherrschen, wenn auch nicht gern sprechen.

In Armenien ist die offizielle Amtssprache Armenisch, eine indo-germanische Sprache mit eigenem Alphabet. In den größeren Ballungszentren oder in touristischen Regionen ist Englisch weit verbreitet, auch russische Sprachkenntnisse können vor Ort hilfreich sein.

Zeitverschiebung

Georgien sowie Armenien sind Deutschland im Sommer um 2 Stunden voraus und während der Winterzeit um 3 Stunden.

Religion

Georgiens Religion ist stark durch das Christentum geprägt. Etwa 84% der Bevölkerung gehören der georgisch orthodoxen Kirche an, 10% sind Muslime, etwa 4% folgen der Armenisch Apostolischen Kirche. Zusätzlich gibt es Katholiken, Juden und Protestanten. Allgemein kann man sagen, dass in Georgien die verschiedensten Weltreligionen auf engstem Raum aufeinander treffen. Dies spiegelt sich vor allem in Tiflis wider, denn hier stehen Synagoge, Moschee und christliche Kirchen Tür an Tür.

Armenien gilt als erstes christliches Land der Welt, da es das erste Land war, welches das Christentum zur Staatsreligion machte. Somit ist bis heute das orientalisch-orthodoxe Christentum, welches in Armenien durch die Armenisch Apostolische Kirche repräsentiert wird, die bedeutendste Konfession mit knapp 95% der Bevölkerung. Die Religion hat bis heute einen sehr hohen Stellenwert im Alltag der armenischen Bevölkerung.

Nationale Küche

Die georgische Küche basiert auf dem Facettenreichtum der regional verfügbaren Produkte. So werden beispielsweise Gerichte mit verschiedensten Nüssen, bevorzugt Walnüssen, zubereitet. Beliebte Fleischgerichte werden aus Schwein, Rind, Hammel, Hirsch, Bergziege, Hase, Wachtel oder Fasan zubereitet. Als Grundlage dazu dienen Weizen, Mais und rote Bohnen. Typisch scharfe Soßen sind Tkemali (aus Mirabellen) oder Adshika (aus geriebenen roten Peperoni), gewürzt mit verschiedenen Kräutern. Eine georgische Spezialität ist Chinkali – gefüllte Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen, meist mit Hackfleisch. Zudem sollte man auch den georgischen Wein, den Trauben-Wodka „Chacha“ und das georgische Mineralwasser probieren, dessen Quelle in den kaukasischen Bergen entspringt und für seinen Geschmack, Gesundheit und Heilkraft bekannt ist.

Farbenfroh, facettenreich und geschmacklich einmalig, das ist die Armenische Küche. Sie ist durch eine Vielzahl verschiedenster Einflüsse einzigartig geworden. Das wichtigste Getreide ist in Armenien das aus Weizen hergestellte Bulgur. Die daraus zubereiteten Gerichte werden Plov genannt. Weitere wichtige Grundnahrungsmittel sind Lammfleisch, Auberginen, Joghurt und das armenische Fladenbrot, genannt Lawasch. Ebenso ist eine Vielzahl frischer Kräutern an jedem herzhaften Gericht typisch für Armenien. Die armenische Küche ist in ihren Grundzügen eine der ältesten Asiens und die älteste in Transkaukasien. Bis heute gilt Armenien als das Land der Aprikosen, aber auch Pfirsiche und Granatäpfel finden in süßen und deftigen Speisen vielerorts Verwendung. Neben Fruchtsäften und dem Than, eine Mischung aus Joghurt und Wasser, sind die wohl wichtigsten Heißgetränke frischer Kräutertee oder Kaffee.

Währung und Zahlungsverkehr

Die offizielle Landeswährung in Georgien ist der georgische Lari (GEL), welche in 100 Tetri unterteilt ist. In allen größeren Orten sind Geldautomaten zu finden, hier können Sie mit der Kreditkarte (vereinzelt sogar mit EC-Karten mit „Maestro-Symbol“) Bargeld abheben. Mit den gängigen Kreditkarten (American Express, Diners Club, Visa, MasterCard) können Sie ebenfalls vereinzelt in größeren Restaurants und Hotels bezahlen. Generell empfiehlt sich jedoch Bargeld zur Hand zu haben, vor allem in den ländlicheren Regionen des Landes. Bitte erfragen Sie bei Ihrer Bank, ob Ihre Karte für die Bezahlung/Geldabhebung in Georgien freigeschaltet werden muss.

Die offizielle Landeswährung in Armenien ist der Armenische Dram (AMD), welcher in 100 Luma unterteilt werden kann. In Jerewan gibt es in unmittelbarer Nähe des Republikplatzes einige internationale Banken, an denen Sie mit den geläufigen Kreditkarten Geld abheben können. Die Annahme von EC-Karten kann nicht garantiert werden. In Armenien können Sie sowohl Euro als auch US-Dollar (beides bevorzugt in kleinen Scheinen) in Wechselstuben gegen Dram eintauschen, dies ist jedoch häufig nur in größeren Städten möglich. In größeren Hotels sowie in einigen internationalen Geschäften und Restaurants können Sie sogar mit Kreditkarte zahlen. Es empfiehlt sich jedoch jederzeit Bargeld in der Landeswährung mit sich zu führen.

Trinkgeld

Sowohl in Georgien als auch in Armenien sind Trinkgelder freiwillig und nur zu bezahlen, wenn Sie mit dem Service zufrieden waren und dies zum Ausdruck bringen möchten. In Restaurants und bei Taxifahrten sind etwa 10% Trinkgeld üblich, insbesondere wenn der Service den Erwartungen entsprochen oder sie gar übertroffen hat. Zimmermädchen und Kofferträger freuen sich natürlich ebenfalls über einen kleinen Obolus.

Stromspannung

Die Netzspannung in Georgien und Armenien liegt bei 220V. Da vor Ort zweipolige Stecker verwendet werden, benötigen Sie, wenn Sie aus Deutschland kommen, keinen Adapter.

Medizinische Hinweise

Sie sollten vor der Reise Ihre Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-In-stituts überprüfen und vervollständigen. Dazu gehören auch Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis sowie Masern, Mumps und Röteln. Zusätzlich wird eine Impfung gegen Hepatitis A und B empfohlen, ebenso wie die Mitnahme einer Reiseapotheke. Die medizinische Versorgung in Georgien und Armenien entspricht nicht den europäischen Vorstellungen, daher wird dringend dazu geraten, eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die ggf. entstehende Kosten abdeckt. Bitte beachten Sie, dass das Leitungswasser in Georgien nicht als Trinkwasser geeignet ist und stattdessen geschlossene Flaschen gekauft werden sollten, die ebenfalls zum Zähneputzen genutzt werden können.

Sicherheit in Georgien und Armenien

Generell sind Georgien und Armenien sehr sichere Reiseländer. Im Weltsicherheitsindex von 2017 lag Georgien mit Platz 29 sogar deutlich vor Deutschland (Platz 51). Dennoch sollten Sie Wertgegenstände und Geld in beiden Ländern nicht zur Schau stellen. Wegen der internationalen Terrorgefahr rät das Auswärtige Amt (www.auswaertiges-amt.de) generell zu erhöhter Vorsicht an touristischen Orten und öffentlichen Einrichtungen. Weder Georgien noch Armenien sind aktuell in der EU (Europäischen Union).

Wissenswertes zu Ihrer Georgien Armenien Reise

Die Mentalität und Verhaltensweisen der georgischen ebenso wie der armenischen Bevölkerung sind nicht mit der europäischen zu vergleichen. Während Ihrer Reise sollten Sie einige Grundregeln beachten:

  • Kleiden Sie sich zurückhaltend, dies gilt für Frauen als auch Männer, und zeigen Sie nicht zu viel nackte Haut. Kurze Hosen und kniefreie Röcke gelten als unangebracht, ebenso schulterfreie oder körperbetonte Kleidung.
  • Der Zutritt zu einigen Klosteranlagen ist für Frauen nur unter Verwendung eines Kopftuches gestattet.
  • Bitten Sie immer um Erlaubnis, bevor Sie Personen fotografieren und beachten Sie, dass insbesondere an militärischen Einrichtungen oder in Kirchen das Fotografieren generell nicht gestattet ist.
  • In Georgien benötigen Sie sportliche und bequeme Kleidung. Wenn Georgier ein Restaurant besuchen, gehen Sie allerdings grundsätzlich etwas gepflegter.
  • In Armenien dürfen wichtige Infrastruktureinrichtungen, zu denen auch die U-Bahn-Anlagen von Jerewan gehören, nicht fotografiert oder gefilmt werden.

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